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❤️ HFmax-Test – 3×3-Minuten-Protokoll

Wer seine maximale Herzfrequenz kennt, kann darauf die Trainingszonen aufbauen und gezielter steuern. Dieser Feldtest provoziert die Ausbelastung stufenweise – gut einteilbar, weil die Belastung in klaren Stufen steigt.

Voraussetzung & Sicherheit

Nur mit solider Grundlagenausdauer (mindestens 10 km am Stück laufen können). Sofort abbrechen bei Brustenge, Schwindel oder stechendem Schmerz. Im Zweifel vorher ärztlich abklären.

Vorbereitung

  • Brustgurt anfeuchten und fest anlegen – die Handgelenk-Messung ist für die Spitze zu ungenau.
  • Hydrierung über den Tag verteilt, zusätzlich 500–750 ml Wasser.
  • Timing: bei geringer Pollenbelastung (nach Regen oder früh am Morgen).

Das Protokoll

PhaseDauerIntensität
Aufwärmen10–15 minganz locker einlaufen
Stufe 13 mingemütliches Tempo
Pause 11–2 minlocker traben
Stufe 23 minzügig, deutlich außer Atem
Pause 21–2 minlocker traben
Stufe 3 – Finale3 minall-out – alles geben, die letzte Minute ein maximaler Zielsprint
Abwärmen10 minlocker austraben

Der höchste Wert, der während des Zielsprints (oder in den ersten Sekunden danach) auf der Uhr steht, ist die HFmax fürs Laufen.

Auswertung in Garmin

  1. Aktivität in Garmin Connect öffnen, unter Statistiken die maximale Herzfrequenz ablesen.
  2. Unter Diagramme die Kurve prüfen: Ein valider Peak steigt bis zum Ende von Stufe 3 stetig an.
  3. Cadence-Lock-Check: Herzfrequenz- und Schrittfrequenz-Kurve überlagern. Verlaufen sie exakt identisch, liegt womöglich ein Messfehler vor – dann ist der Wert nicht verwertbar.

Danach

Den neuen Wert in der Uhr eintragen (Benutzerprofil → Herzfrequenz) und die Zonen auf Basis der Herzfrequenzreserve (HFR) berechnen lassen. Die konkreten Zonen stehen im Winterkonzept.